Werde Statist im Musical „Yakari“ – hier gibt es alle Infos

Dein großer Tag auf der Musicalbühne bei YAKARI MUSICAL – Geheimnis des Lebens!

Du hast die einmalige Chance, mit Yakari und seinen Freuden auf der großen Musical-Bühne zu stehen. Bewerben können sich alle Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die Spaß an Musik und Tanz haben und einen unvergesslichen Tag auf unter hinter der Bühne erleben möchten.

Das Bewerbungsformular finden du und deine Eltern hier.

Mit „YAKARI 2 – Geheimnis des Lebens“ dürfen ab dem 14. Dezember Klein und Groß wieder Augenzeuge eines spannenden neuen Abenteuers des Kinderhelden werden.

Mit täglich 1,2 Mio. Zuschauern ist YAKARI die beliebteste Zeichentrickserie im KiKA und seit Jahren unangefochten auf Platz 1, wenn es um Einschaltquoten geht. „YAKARI – Das Musical“, mit der Musik von Thomas Schwab, feierte 2013 Premiere, wurde mehrfach ausgezeichnet und begeisterte seitdem mehr als eine halbe Million Zuschauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Die Faszination für Indianer ist bei Kindern riesengroß. Wir möchten die Augen unserer kleinen und großen Zuschauer zum Strahlen bringen. Die, die verkleidet zu unserem Musical-Spektakel kommen, erwartet zudem eine ganz besondere Überraschung!“, erzählt Komponist, Autor und Produzent Thomas Schwab.

In „YAKARI 2 – Geheimnis des Lebens“ steht ein großes Fest an. Der ganze Stamm freut sich auf dieses wichtige Ereignis, bei dessen Zeremonie zu Ehren des großen Mondgeistes, einmal im Jahr der prächtige Kopfschmuck des Stammeshäuptlings präsentiert wird. Während sich alle auf die Feierlichkeiten vorbereiten, bemerkt der Stammesälteste Stiller Fels, dass die Federkrone verschwunden ist. Er weiht Yakari ein und berichtet ihm, dass der Kopfschmuck das große Geheimnis des Lebens in sich trägt und der Stamm ohne ihn nicht überleben kann. Gemeinsam mit seinem besten Freund Kleiner Donner bricht Yakari auf, um diesen wieder zu finden. Auf ihrer Reise erleben die beiden spannende Abenteuer und entdecken, was es mit dem geheimnisvollen Kopfschmuck tatsächlich auf sich hat.

Das Musical-Ensemble begeistert die Zuschauer mit wunderbaren Stimmen, einzigartigen Kostümen und energiegeladenen Tänzen. Farbenprächtige Bühnenbilder, Projektionen und die mitreißenden Songs machen das Musical zu einem fantastischen Erlebnis für die ganze Familie. YAKARI nimmt Kinder, Eltern und Großeltern mit auf eine spannende und faszinierende musikalische Reise über Mut, Respekt und Freundschaft – zum Staunen, Lachen und Mitmachen.

Alle Infos zur Rolle:

Art der Statistenrolle: Die zu vergebende Statistenrollen wird als Indianerkind  in die Bühnenshow eingebunden. Geplant ist eine Gruppenszene.

Alter der Kinder: Mädchen oder Jungen im Alter von 6 bis 12 Jahre

Bühnenerfahrung: Nicht erforderlich. Spaß an Musik und Tanz!

Kostüm: Zur Auswahl des passenden  Kostüms benötigen wir frühzeitig die Kleidermaße des Kindes. Von Seiten der Produktion wird ein Kostüm bereitgestellt.

Zur Sicherheit bitten wir jedoch, ein eigenes Indianerkostüm – falls vorhanden – mitzubringen. Das Kind sollte am Showtag schwarze, bequeme Schuhe dabei haben.

Begleitung: Die Begleitung des Kindes durch max. eine erwachsene  und erziehungsberechtigte  Aufsichtsperson am Showtag ist zwingend erforderlich. Durch die Begleitung  erteilt der Erziehungsberechtigte seine  Einwilligung zur Ausübung der Statistenrolle konkludent.

Sitzplätze/Tickets: Für die Zeit der Aufführung sind Plätze für das Statistenkind und eine Begleitperson reserviert. Für diese eine Begleitperson ist der Eintritt frei. Für Familie und Freunde können noch Karten erworben werden.

Probe und Aufführung / Ankunftszeit- und Ort: wird noch bekannt gegeben

Showfotos: Aufnahmen sind während der ersten 15 Minuten (Opener) und am Ende der Show (Finale), sowie beim Auftritt des Statistenkindes möglich –  nicht aber während der Show.

Das Bewerbungsformular finden du und deine Eltern hier.

Das Mittelalter: Düster oder bunt?

Eine Zeit ohne Strom, Autos und Plastik – das war das Mittelalter. In dieser Zeit, die vor 500 Jahren endete, wohnten Ritter in ihren Burgen. Mächtige Könige und Kirchenfürsten regierten das Land. Und die meisten Menschen arbeiteten als Bauern. Wir haben eine Expertin gefragt, was das für eine Zeit war, und wie die Menschen damals lebten.

Fragen:

  1. Wann begann das Mittelalter?

Kennt Ihr das? Jemand fragt Euch, was gestern, in der letzten Woche oder in den Sommerferien passiert ist, und Ihr erzählt. Unwichtige Dinge lasst Ihr dabei aus, während andere Erlebnisse von Euch größer und wichtiger gemacht werden, als sie vielleicht wirklich waren. Und wenn Ihr darüber nachdenkt, merkt Ihr, dass manche Ereignisse Euer Leben ein wenig oder möglicherweise auch sehr stark verändert haben. Ihr blickt auf die Vergangenheit und ordnet und wertet sie. Historikerinnen und Historiker, die sich in ihrem Beruf mit der Geschichte beschäftigen, machen nichts anderes. Nur sehen sie nicht auf ihr eigenes Leben, sondern auf das der Menschen, die vor uns auf der Welt waren. Um besser erklären zu können, wie diese gedacht und gehandelt haben und was sich veränderte, hat im Jahr 1702 zum ersten Mal ein Forscher zwischen den Epochen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit unterschieden. Die Menschen des Mittelalters haben also selbst nie gedacht, dass sie im Mittelalter leben. Wenn wir den Punkt festlegen möchten, an dem für uns das Mittelalter begann, müssen wir bestimmen, warum das Mittelalter anders war als die Antike und wann diese Veränderung eintrat. Das ist sehr schwierig. Ganz grob haben sich die Historikerinnen und Historiker darauf verständigt, dass das europäische Mittelalter die Zeit zwischen 500 und 1500, und damit 1000 Jahre, umfasst.

  1. Glaubten die Menschen im Mittelalter, die Erde sei eine Scheibe?

Nein! Habt Ihr das in der Schule anders gelernt? Ich auch! Tatsache ist aber, dass die Menschen im Mittelalter wussten, dass die Erde ungefähr die Form einer Kugel hat. Fast niemand hat geglaubt, sie wäre eine Scheibe. Das ist komisch, oder? Warum machen wir die Männer und Frauen im Mittelalter dümmer, als sie waren? Die Antwort ist einfach: Wir möchten unsere eigenen Leistungen betonen.

Ein frühes Beispiel dafür ist Nikolaus Kopernikus, der in der Mitte des 16. Jahrhunderts schrieb, dass nicht die Erde, sondern die Sonne im Mittelpunkt unseres Kosmos steht. Zweifele das jemand an, so messe er dem ebenso wenig Bedeutung zu wie der früher verbreiteten Erdscheiben-Theorie. Indem Nikolaus Kopernikus das Mittelalter mit einer falschen Behauptung herabsetzte, hob er seine wichtige Entdeckung hervor. Über viele Jahrhunderte wurde ihm das abgenommen. Und man findet es immer noch in einigen Schulbüchern. Streicht es, wenn Ihr es seht!

  1. Warum endete die Epoche des Mittelalters?

Die Abgrenzung zur Neuzeit ist genauso unbestimmt wie die zur Antike. Was hat das Leben der Menschen so maßgeblich verändert, dass wir von einer neuen Zeit sprechen müssen? Zwei Ereignisse waren sicher von großer Bedeutung: die Erfindung des Buchdrucks in den 1450er Jahren und die Entdeckung Amerikas 1492.

  1. Im Mittelalter hatte die Kirche viel zu bestimmen. Warum?

Im europäischen Mittelalter waren die meisten Menschen Christen. Wenn Ihr katholisch der evangelisch seid, wisst Ihr sicher, dass im Christentum die Vorstellung besteht, dass der Glaube an Gott und die Art, wie sich ein Mensch anderen gegenüber verhält, einen Einfluss auf sein Leben nach dem Tod haben. Christen denken, dass Gott sie nach ihrem Tod bestrafen oder belohnen wird. Im Mittelalter stellten sich vor diesem Hintergrund zwei Fragen: Wer sorgt dafür, dass die Menschen die Gebote, die in der Bibel stehen, einhalten? Und wer darf zu ihren Lebzeiten über sie richten, wenn sie es nicht tun? Da Politik und Religion sehr eng miteinander verbunden waren, haben sich Kaiser und Papst hierüber lange gestritten. Heute ist nicht nur Religion wesentlich vielfältiger geworden, sondern sind in Deutschland auch die Bereiche von Staat und Kirche klar getrennt.

5. Wie lebten Kinder im Mittelalter?

Im Allgemeinen galten die Kinder bis zum Alter von sieben Jahren als Kleinkinder. Sie kannten Gemeinschaftsspiele wie Plumpsack, Hüpfspiele und Blinde Kuh. Auch die Spielsachen sind uns recht vertraut, wurden aber aus anderen Materialien als heute hergestellt. Es gab Beißringe aus getrocknetem Gänsehals und Würfel aus den Sprunggelenken des Schafs. Eine mit Erbsen gefüllte Schweinsblase diente als rasselnder Ball. Puppen und Tierfiguren wurden aus Ton und Holz, aber auch aus teureren Materialien wie Zinn, Bronze oder Messing hergestellt.

Waren die Kinder ungefähr sieben Jahre alt, mussten sie ihren Eltern bei der Arbeit helfen. Eine gemeinsame Schule für alle Kinder gab es nicht. Mädchen und Jungen lernten, was sie als Frauen und Männer in Bauern-, Handwerker-, Kaufmanns- oder Adelsfamilien wissen mussten, zuhause. Die Jungen wurden auch bei Bekannten und Freunden ausgebildet oder besuchten Schulen. Einige Kinder waren unvorstellbar viel unterwegs. Ich gebe Euch ein Beispiel: Burkhard Zink wurde im Alter von elf Jahren zu seinem Onkel geschickt. Er verließ seine schwäbische Heimatstadt Memmingen und begab sich zu Fuß alleine über 500 km nach Krain (das heute Teil von Slowenien ist). Könnt Ihr Euch das vorstellen? Ohne Handy und Googlemaps? Burkhard Zink erlebte viele Geschichten und wurde er ein reicher Kaufmann in Augsburg.

  1. Was haben die Kinder gegessen?

Das hat sich im Laufe des Mittelalters verändert. Mit Sicherheit kann ich jedoch sagen, dass die Kinder vor der Entdeckung Amerikas keine Kartoffeln, keine Tomaten und keinen Kakao/keine Schokolade kannten. Die Ernährung war stark von der Jahreszeit, dem Wetter, dem Wohnort und dem Vermögen der Eltern beeinflusst. Und grundsätzlich waren Nahrungsmittel knapp. Wollt Ihr wissen, wie ein ganz einfaches mittelalterliches Gericht schmeckt? Dann probiert einen mit Wasser zubereiteten und ungezuckerten Haferbrei! Getreideprodukte und Hülsenfrüchte (Brot, Grütze, Brei, Suppe) dürften bei den meisten die Basis gewesen sein. Ferner kamen Fisch oder Fleisch, Milchprodukte und Gewürze hinzu. Ich habe gelesen, dass zumindest im 14. Jahrhundert Gemüse, Salat und Obst nicht sehr beliebt waren. Ob das stimmt?

7. Spaß und Musik: War das Mittelalter „düster“, oder haben die Menschen auch gefeiert?

Was ist das nur für ein Bild vom Mittelalter? Man stellt sich richtig vor, wie pausenlos Gewitterwolken über das Land zogen, Krähenrufe Unheil ankündigten und Menschen in dreckigen Behausungen um ihr Leben fürchteten. Aber so war es natürlich nicht. Es gab auch Sonnenschein, Feiern mit Tanz und Musik, Wettkämpfe, kirchliche Feste und sogar schon Karneval


Zur Person:

Foto: Martin Steffen

Der Weg von Frau Prof. Dr. Petra Schulte führte sie von ihrem Studium in Münster und Rom über ihre Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Münster, als wissenschaftliche Assistentin in Köln, als Heisen­berg-Stipendiatin in Bielefeld, als Lehr­stuhl­vertreterin in Mainz und Frankfurt sowie als Gastdozentin am Deutschen Historischen Institut in Rom zur Universitätsprofessur in Trier, die sie seit Oktober 2014 innehat. Sie ist Professorin für Mittelalterliche Geschichte, Direktorin des Cusanus-Instituts und Vorsitzende des Trierer Zentrum für Mediävistik.

Logan: Ein Vierbeiner auf dem Skateboard

Schnell sein ohne zu laufen: Darin ist Logan ein echter Meister – und bekannt: Denn die vierjährige Bulldogge ist ein großer Skateboard-Fan und liebt die flotte Fahrt auf dem Brett. Passanten staunen nicht schlecht, wenn der Hund auf dem Skateboard stehend geradeaus an ihnen vorbeisaust, kurz danach abspringt und das weiter rollende Brett wieder einholt – um erneut draufzuspringen.

Logan lebt in Mexiko-Stadt, der Hauptstadt des gleichnamigen Landes in Nordamerika. Er und sein Herrchen Erick gehen am Wochenende zum Park der großen Universität der Stadt. Hier trainieren sie zwei Stunden lang – Logan rollt auf dem Brett, Erick läuft. Die Universität heißt UNAM (Universidad nacional autónoma de México).

Der rollende Vierbeiner sei eine Berühmtheit , erzählt sein Besitzer. Zeitungen haben bereits über Logan geschrieben, Videos im Internet zeigen ihn bei seinen Fahrübungen. Die Universität hat Logan ein neues Skateboard geschenkt.

Logan war ein Geschenk für Erick, die damals kleine Bulldogge bewegte sich kaum – bis das Skateboard ins Spiel kam. Seitdem ist Logan kaum zu bremsen. Und im Internet, im Videoportal Youtube, gibt es mehrere Videos, die Logan in Aktion zeigen – zum Beispiel hier oder hier. Aber wundert euch nicht, die Videos sind in spanischer Sprache.

Übrigens: Das reich verzierte Gebäude , das ihr auf dem Foto im Hintergrund sehen könnt, ist ebenfalls bekannt. Es ist die Bibliothek der Universität. Entworfen hat es der Künstler Juan O’Gorman.  Ihre vier Außenwände sind mit tausenden Mosaiksteinchen bedeckt. Sie bilden ein Wandgemälde, das aus der Geschichte des Landes erzählt.

Logan liebt das Skateboard-Fahren