Archiv für den Monat: September 2013

Polizistin im Nachtdienst: Aufpassen, wenn andere schlafen (Archivartikel)

Andrea ist Polizistin. Sie hat viele verschiedene Aufgaben. Und sie muss außerdem arbeiten, wenn andere schlafen. Denn weil nicht nur am Tag Verbrechen passieren oder Autofahrer zu schnell unterwegs sind, muss die Polizistin manchmal auch nachts arbeiten. Unsere Lucky-Reporterin hat Andrea und ihre Kollegin bei einem solchen Nachtdienst begleitet.

Andrea arbeitet zusammen mit ihrer Kollegin. Sie ist noch in der Ausbildung. Und deshalb zeigt Andrea ihr alles, was sie für ihre Arbeit wissen muss.

In der Polizeiwache sitzt Andrea vor einem Schreibtisch mit Bildschirmen und Telefonen. Wenn irgendwo etwas passiert, geht in der Polizeiwache von Andrea der Notruf ein. Wenn also ein Unfall geschieht, jemand in ein Haus eingebrochen ist oder sich Menschen prügeln, dann müssen Andrea oder ihre Kollegen dahinfahren.

Aber auch, wenn nichts geschieht, hat die Polizistin genug Arbeit. Denn die Polizei möchte ja auch verhindern, dass Unfälle passieren, weil Autofahrer zum Beispiel zu schnell fahren oder Alkohol getrunken haben.

Dann stellen sie sich an die Straße und messen die Geschwindigkeit mit einem Lasergerät. Wenn ein Autofahrer zu schnell fährt, wird er angehalten und bekommt eine Strafe. Meistens müssen die Autofahrer Geld bezahlen. Aber die, die viel zu schnell unterwegs sind, die dürfen für eine bestimmte Zeit gar nicht mehr Auto fahren. Und das ist ganz schön ärgerlich.

Die Polizisten halten aber auch Autofahrer an, und schauen, ob sie einen Führerschein haben und ob ihnen das Auto, mit dem sie unterwegs sind, auch gehört. Außerdem müssen viele Fahrer einen Alkoholtest machen. Dafür blasen sie in ein Messgerät, das dann anzeigt, wie viel jemand getrunken hat. Wer mehr Bier oder Wein getrunken hat als erlaubt, der darf je nach Menge für ein paar Monate nicht mehr mit dem Auto fahren.

Manche Arbeiten von Polizistinnen sind nicht so spannend. Wenn Andrea nämlich von einem Einsatz zurückkommt, muss sie sich an den Computer setzen und einen Bericht schreiben. Dann wissen auch der Chef und die Kollegen, was passiert ist, und man kann das alles später auch noch mal nachlesen.    
Nora John  (Archiv: aus Luckys Kindermagazin vom 7. September 2013)