Archiv für den Monat: November 2015

Hamburger wollen keine (Olympischen) Spiele

gjm5m9rl6.1Laufen, rudern, springen: Bei den Olympischen Spielen kämpfen die besten Athleten der Welt um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Alle vier Jahre finden diese Sportspiele in einer bestimmten Stadt statt, am Fest nehmen tausende Sportler teil. Es gibt sie im Sommer und im Winter.

Nun wollte auch die Stadt Hamburg im Norden von Deutschland (zusammen mit der nicht weit entfernten Hafenstadt Kiel) diese Olympischen Spiele organisieren, für das Jahr 2024. Das heißt, sie wollte sich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hierfür bewerben, denn auch andere Städte möchten Ausrichter der Spiele sein. Das IOC ist quasi Chef der Olympischen Spiele. Es wurde im Jahres 1894 gegründet, um die damals ersten Olympischen Spiele der Neuzeit zu veranstalten.

Die Stadtchefs von Hamburg wollten also die Zustimmung der Menschen für die Spiele. Doch die haben sich anders entschieden. Am Sonntag gingen viele Hamburger zur Wahl, die Mehrheit von ihnen hat sich gegen die Bewerbung ausgesprochen. Damit hatte die Fans der Spiele nicht wirklich gerechnet.

Nun diskutieren Politiker und Sportler, warum die Menschen gegen die Spiele gestimmt haben. Die Gegner sagen, dass die Spiele für die Stadt zu teuer sind. Das Geld könne für andere Aufgaben ausgegeben werden. Denn vielleicht müssen Sportstätten und Straßen oder U-Bahn-Linien für die Spiele gebaut oder ausgebessert werden, aber braucht man nach den Spielen diese Anlagen? Wo werden die vielen Sportler untergebracht, wie müssen die Spiele vor Angriffen geschützt werden?

Die Befürworter der Spiele sagen hingegen, dass durch die Spiele viele Besucher nach Hamburg gekommen wären. Außerdem könnte man die neuen Anlagen weiternutzen. Und sie sagen, dass durch die Spiele auch andere Sportarten (wie Fechten oder Schwimmen) mehr Aufmerksamkeit in Deutschland erlangen würden – anders als zum Beispiel beim Fußball haben Vereine in diesen Sportarten weniger Geld für Turniere, Training oder Talentförderung.

Jetzt ist Hamburg also „aus aus dem Rennen“, wie eine Zeitung schreibt. Wer wird die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2024 abhalten? Schon im Juli hatte eine andere Stadt den Rückzieher gemacht: Boston in den USA. Das IOC muss sich nun zwischen den verbliebenen Bewerbern entscheiden: Los Angeles (USA), Paris (Frankreich), Rom (Italien) und Budapest (Ungarn).

Übrigens: In Deutschland gab es bislang zwei Mal Olympische Spiele. Zum einen im Jahre 1936 in Berlin und Garmisch-Partenkirchen, dann nochmals 1972 in München. Zuletzt fanden die Spiele im Jahre 2012 in London in Großbritannien (Sommerspiele) und 2014 in Sotschi in Russland (Winter) statt. Die nächsten Sommerspiele sind 2016 in Rio de Janeiro, im Land Brasilien, die Winterspiele 2018 in Pyeongchang in Südkorea. Außerdem gibt es Olympische Spiele für Jugendliche (Jugendspiele) und für Sportler mit Behinderungen (Paralympics).

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

…Erst eins, dann zwei,
dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür…

Heute ist es so weit: Die erste Kerze auf dem Adventskranz kann angezündet und die Adventszeit eingeläutet werden!

Die letzten vier Sonntage vor dem Heilig Abend sind die sogenannten Adventssonntage. Jeden Sonntag wird auf dem Adventskranz eine weitere Kerze angezündet.
Der Begriff „Advent“ leitet sich vom lateinischen „adventus“ ab und bedeutet Ankunft. Christen bereiten sich also in der Adventszeit auf die Ankunft des Herrn am Weihnachtsabend vor.

Unsere Adventszeit geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Die vier Adventssonntage stehen symbolisch für die 4000 Jahre, die die Menschheit nach dem Sündenfall im Paradies (Adam und Eva naschten einen Apfel vom Baum der Erkenntnis) auf den Erlöser warten musste.

Jeder Adventssonntag steht für ein bestimmtes Ereignis, das gefeiert wird.
Am ersten Adventssonntag erinnern wir an den Einzug Jesu in Jerusalem; am zweiten Adventssonntag feiern wir die Wiederkunft des Herrn; am dritten Sonntag ehren wir Johannes den Täufer und am vierten ehren wir Maria.

Lego-Ausstellung an der Mosel

Lego-Bauwerk in der Ausstellung. Foto: Hans-Peter Linz/Trierischer Volksfreund (Archiv)
Lego-Bauwerk in der Ausstellung. Foto: Hans-Peter Linz/Trierischer Volksfreund (Archiv)

Wie? An der Mosel? In der Stadt Bernkastel-Kues, genauer im Ortsteil Wehlen, gibt es an diesem Wochenende eine Ausstellung von Erwachsenen, die aus Lego-Steinen Burgen, Märkte oder Eisenbahnen bauen – und ihre Bauwerke könnt ihr an diesem Wochenende bestaunen.

Die Ausstellung ist im Kloster Machern. Die Aussteller freuen sich auf Gespräche mit den Besuchern. Vielleicht habt ihr ja auch die eine oder andere Frage an die Bauherren. Auch Bautechniken und Tricks werden erklärt.

Geöffnet ist die Ausstellung am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Familien (Eltern mit bis zu drei Kindern unter zwölf Jahren) acht Euro, für Erwachsene fünf Euro und Kinder bis zwölf Jahre zahlen drei Euro.

Für Eltern: Hier gibt es mehr Informationen zum Kloster Machern auf deren Internetseite