Archiv für den Monat: Januar 2016

Sport in der Schule: Toben in einer neuen Halle

Stellt euch vor, ihr habt an eurer Schule eine Turnhalle – könnt sie aber nicht benutzen, weil die Decke repariert werden muss. Das war der Fall bei der Barbara-Grundschule in der Stadt Trier. Dort mussten die Kinder fast ein Jahr lang auf ihre Halle verzichten. Zwar konnten sie eine andere Turnhalle benutzen, aber schöner ist es natürlich, wenn man direkt aus der Schulklasse mal eben in die Halle springen kann. Außerdem kann so eine Turnhalle nach dem Unterricht auch von Vereinen benutzt werden. Gestern, am Montag, war aber endlich Schluss mit den Reparaturarbeiten: Mit dem Ende der Weihnachtsferien wurde die Halle wieder eröffnet, sie bekommt auch neue Sprossenwände, Ringe und Basketballkörbe. Nun wird dort wieder getobt und geübt. Übrigens: In der Stadt Trier gibt es im Moment gleich mehrere Turn- und Sporthallen, die wegen Deckenschäden geschlossen sind oder repariert werden müssen. Es gibt also noch viel zu tun.

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Für Eltern: Hier gibt es auf volksfreund.de weitere Informationen zur Eröffnung der Halle und den anderen Reparaturaufgaben

Sternsinger unterwegs – Empfang bei der Bundeskanzlerin

Sie ist die Chefin der Regierung von Deutschland. Angela Merkel hat in der deutschen Hauptstadt Berlin Besuch bekommen von 108 Sternsingern . Unter den Mädchen und Jungen waren auch vier Kinder aus Traben-Trarbach dabei. Das ist eine Gemeinde an der Mosel, zwischen Trier und Koblenz gelegen. Die Sternsinger brachten den Segen ins Bundeskanzleramt. So heißt das große Gebäude, in dem Angela Merkel arbeitet. „Es war mega-cool im Kanzleramt“, sagte Johannes, einer der Sternsinger. Die Politikerin dankte den kleinen „Königen“ für ihre Arbeit. Sie sagte: „Ich möchte euch meinen Respekt bekunden, dafür, dass ihr von Haus zu Haus zieht.“ Anschließend waren sie noch zu Besuch beim Kanzleramtsminister Peter Altmaier. Und er erzählte den Kindern, dass er früher selbst als Sternsinger unterwegs war. Das alles teilte das Bistum Trier am Dienstag mit.

Bundesregierung
Sternsinger aus Traben-Trarbach haben Bundeskanzlerin (Mitte) in Berlin besucht. Auf dem Foto sind auch der Begleiter der Kinder und die Chefs von zwei Kirchenorganisationen zu sehen, die das Sternsingen mitorganisieren. Foto: Bistum Trier

 

 

Aber Moment? Was machen denn Sternsinger eigentlich?

Sternsinger sind Kinder und Jugendliche, die für einen guten Zweck Geld sammeln – nämlich für andere Kinder, die in Not sind, zum Beispiel im armen Land Bolivien in Südamerika. Dafür gehen Sternsinger in ihrem Ort von Haus zu Haus, singen ein oder zwei Lieder und segnen das Haus. Dazu schreiben sie mit Kreide die Zeichen „C+M+B“ und das aktuelle Jahr an die Tür. Allein im Bistum Trier ziehen so 20.000 Mädchen und Jungen los. Sie sammelten zwei Millionen Euro ein, wie das Bistum erklärt.

Gesammelt wird rund um den 6. Januar. Das ist der Dreikönigstag, er erinnert an die Heiligen Drei Könige Melchior, Balthasar und Caspar. In der Bibel steht, dass drei weise Männer dem frisch geborenen Jesus Geschenke überbracht haben sollen. Im Land Spanien ist der 6. Januar daher auch der Tag, an dem die Kinder ihre Weihnachtsgeschenke erhalten. Später wurden daraus die Heiligen Drei Könige, auch die Namen tauchten in der Geschichte dieser „Magier“ erst später auf.

Ende einer Reise: Bruno Bär beschenkt kranke Kinder

Ein kleiner Teddybär ist ein Jahr lang um die Welt gereist  – um kranken Kindern und Jugendlichen einen Herzenswunsch zu erfüllen. Sie werden in einem Krankenhaus in Trier (dem Klinikum Mutterkrankenhaus) wegen Krebs behandelt. Bei dieser Krankheit verhalten sich einzelne Zellen im Körper anders, sie fangen an zu wachsen und verdrängen gesunde Zellen. Krebs ist eine schwere Krankheit, man braucht viel Zeit, bis man wieder gesund ist. Manche Kinder sterben auch daran. Als eine Gruppe von Erwachsenen in Trier von dieser Krankheit erfuhr, beschloss sie zu helfen. Unterstützt wurden sie vom Förderverein für krebskranke Kinder Trier.

Bruno Bear
Das ist Bruno Bear. Foto: Klinikum Mutterhaus

Und das ging so: Die Erwachsenen schickten Bruno Bear (Bear ist ein englisches Wort für „Bär“) auf die Reise – und jeder, der auf den Bär traf, machte ein Foto mit ihm. Zudem gaben Menschen Geld für die kranken Kinder.

Ein Jahr lang war der kleine Bruno auf Reise. Dabei hat er 43 Länder besucht und viel erlebt – was, das hat er unserer Leseratte Lucky in einem Gespräch erzählt. So war Bruno zum Beispiel in der Stadt New York in Amerika oder in der Wüste von Namibia in Afrika. Er hat auch bekannte Menschen wie zum Beispiel den Schauspieler Matthias Schweighöfer getroffen. Jetzt ist die Reise zu Ende, und Bruno Bear und seine Freunde Laura Schäfer, Mareike Dohle, Rene Reissig und Julia Marzlin haben den Kindern im Krankenhaus Geschenke überreicht. Das waren etwa eine Eintrittskarte für einen Freizeitpark, ein Lego-Spiel oder ein Skateboard.

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Kinder, Jugendliche und die Macher der Reise von Bruno Bear. Foto: Klinikum Mutterhaus

Der kleine Teddybär ruht sich nun erstmal aus. Ob er wieder auf Reisen geht? Das haben die Macher seiner Aktion noch nicht entschieden. Aber schön wäre es doch, oder?

Mehr Fotos von Bruno und den Menschen, die er auf seiner Reise getroffen hat, findet ihr auf dieser Internetseite, die ihr euch mit euren Eltern anschauen könnt.
(Hinweis für Eltern: Es handelt sich um die Facebook-Fanseite der Aktion Bruno Bear. Sie lässt sich auch ohne Facebook-Mitgliedschaft aufrufen).