Archiv für den Monat: Mai 2016

„Jugend forscht“ – Jugendliche aus Konz gewinnen Preise

Was ist überhaupt Jugend forscht? Jugend forscht ist ein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche (15-21 Jahre), die gerne im Bereich Naturwissenschaft (zum Beispiel Biologie, Physik und Chemie) und Technik experimentieren. Jugend forscht gibt es bereits seit 1965. Heute ist er der größte Wettbewerb für Naturwissenschaft und Technik in ganz Europa.

Wer hat dieses Jahr bei Jugend forscht gewonnen? Es gibt viele unterschiedliche Preise zu gewinnen. Zum einen in den verschiedenen Naturwissenschaften und zum anderen Preise für außergewöhnliche Arbeiten. Den Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit erhielt Felix Mende (19) aus Sachsen. Tassilo Schwarz aus Bayern gewann den Preis der Bundeskanzlerin Angela Merkel für die originellste Arbeit. Der 17-Jährige entwickelte ein umfassendes Überwachungssystem, das kleine Flugdrohnen erkennen und ihre Position bestimmen kann. Sara-Luisa Reh (16) und Anja-Sophia Reh (14) aus Bayern überzeugten die Jury im Fachgebiet Biologie.  Bundessieger im Fachgebiet Chemie wurden Christian Schärf (18), Paul Rathke (18) und Friedrich Wanierke (17) aus Thüringen. Tuan Tung Nguyen siegte im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Der Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik, Stefan Genchev (17) aus Nordrhein-West­falen, hat ein Programm auf dem Computer geschrieben, das helfen soll, alle Passwörter sicher und greifbar zu haben. Nie wieder ein Passwort vergessen – praktisch, oder?

Gibt es das auch bei uns? Dieses Jahr haben zwei Schüler aus Konz den 4. Platz in ganz Deutschland im Bereich Chemie belegt. Dafür haben sie 1.000 Euro gewonnen. Konz ist eine Stadt in der Nähe von Trier.

Was haben die Jugendlichen erforscht? Simon und Marvin (Foto) haben sich mit der Frage nach dem Speichern von großen Datenmengen beschäftigt. Alles was auf Computern und Rechnern gespeichert wird, nennt man Daten. Also wenn ihr zum Beispiel eine Geschichte auf dem Computer schreibt und diese abspeichert, sind das Daten. Die Daten an denen geforscht wird, sind aber viel größer und komplizierter. Deshalb stellten sich die Schüler des Gymnasiums Konz die Frage wie man große und komplexe Datenmengen speichern kann. Weil das auch für Erwachsene ein Thema der Zukunft ist, bekamen sie auch noch einen Sonderpreis für ihre Arbeit über zukunftsorientierte Technologien. Das ist aber nur ein Bespiel für ein tolles Projekt!

Simon Hein (18) und Marvin Hirth (19) vom Gymnasium Konz belegen den 4. Platz im Fachgebiet Chemie. Foto: Marcus Schwetasch (BASF SE)
Simon Hein (18) und Marvin Hirth (19) vom Gymnasium Konz belegen den 4. Platz im Fachgebiet Chemie. Foto: Marcus Schwetasch (BASF SE)

Übrigens gibt es auch einen Wettbewerb für Kinder ab der 4. Klasse. Der Wettbewerb heißt Schüler experimentieren. Habt ihr Lust bekommen ein bisschen zu forschen? Dann klickt auf den Link. Hier findet ihr mehr Infos zu Jugend forscht und Schüler experimentieren:

http://www.jugend-forscht.de

 

Der rasende Papagei – Da staunte die Polizei bei der Kontrolle nicht schlecht

3551562_1_PapageiNa so was: Ein Papagei ist zu schnell geflogen – zumindest für eine Verkehrskontrolle der Polizei. Passiert ist das in der Stadt Zweibrücken.

Der Papagei, der sonst in einem Park in Zweibrücken lebt, flog über eine Straße, auf der die Polizei mit einem Radargerät kontrollierte, wie schnell Autofahrer unterwegs sind.

Und da war der Papagei wohl zu schnell: Wie bei den Autofahrern, die schneller als erlaubt sind, wurde auch der Papagei geblitzt. Das Gerät der Polizei hat nämlich dieses Foto von ihm gemacht, das beweist, dass der Papagei zu schnell unterwegs war.  Es heißt deswegen „Blitzer“, weil der Auslöser der Kamera in der Maschine einen Lichtblitz erzeugt, um das Bild heller zu machen. Wenn du genau hinschaust, kannst du den Papagei im roten Kreis  auf dem Foto erkennen.

Und wie schnell war der schnelle Flieger nun? Mit 43 Kilometern pro Stunde (abgekürzt: km/h) rauschte der Papagei in die Kontrolle, erlaubt waren aber nur 30 km/h. Papageien können aber bis zu 55 Kilometern pro Stunde schnell fliegen. Kein Wunder also, dass der Papagei geblitzt wurde. Zum Vergleich: Ein Erwachsener, der rennt, ist etwa zehn Kilometer pro Stunde schnell. Ob der Vogel die Strafe wohl bezahlt?

Ach so: Wenn Autofahrer zu schnell fahren, müssen sie eine Strafe zahlen. Fährt ein Autofahrer also wie der Papagei 43 km/h statt der erlaubten 30 km/h, muss er 15 Euro bezahlen. Bei 16 bis 20 km/h zu viel muss man sogar schon 35 Euro bezahlen und ab 21 km/h wird es richtig teuer: 80 Euro Bußgeld werden wegen der überhöhten Geschwindigkeit erhoben.