Benin

Fische, Verkehr und Voodoo: Zu Besuch im Land Benin

Benin – das klingt fast so wie unsere Hauptstadt Berlin, ist aber etwas ganz anderes:  Benin ist ein Land in Westafrika, das in den Tropen liegt. Das sind die Gebiete auf der Welt, in denen es am heißesten ist. Unser Lucky-Reporter war dort im Urlaub. Das sind seine Eindrücke.

Wer in Benin über die Straße geht, muss gut aufpassen, denn hier gibt es viele Motorradfahrer, die alle kreuz und quer durcheinanderfahren, ohne sich um Verkehrsregeln zu scheren. Wenn es einmal knapp wird, hupt man hier. Und weil es sehr oft knapp wird, hupt man hier sehr oft.

Benin
Diese Fischer begutachten gerade ihren Fang. In ein paar Stunden werden diese Fische am Straßenrand neben Obst und Gemüse verkauft. Foto: Benedikt Laubert

Gleich neben dem Gewimmel der Motorradfahrer  verkaufen die Händler am Straßenrand bunte Kleider, Haushaltsgeräte und Obst. Frischgefangenen Fisch bekommen sie von den Fischern geliefert, die im Bild zu sehen sind.

Besonders oft wird hier aber Yams verkauft. Das ist eine Pflanze, deren Knolle wie eine übergroße Kartoffel aussieht. Die Menschen kochen sie und stampfen sie danach so lange, bis sie zu einem gummiartigen Teig wird. Den nennt man Fufu. Man kann ihn, zusammen mit anderen Gerichten, mit den Fingern essen.

In Benin und den Nachbarländern beten viele Menschen nicht nur zu Jesus Christus sondern auch zu anderen göttlichen Wesen. In Voodoo-Zeremonien bitten sie diese Geister um Hilfe und bedanken sich mit Opfergaben wie Früchten und Fleisch bei ihnen, wenn sie Hilfe erfahren haben.  Benedikt Laubert