Archiv für den Monat: Oktober 2016

Kinder-Uni: Roboter bauen und programmieren

Bei der Kinder-Uni haben die Kinder gelernt, wie man Lego-Roboter baut und programmiert.

Trier. Roboter bauen und programmieren das hört sich doch toll an, oder?  Wenn ihr so etwas toll und interessant findet meldet euch doch bei ROBERTA an. Hier erfährt man nämlich genau wie das funktioniert. In dieser Kinderuniveranstaltung setzen sich erst alle in einen Stuhlkreis und stellen sich vor zum Beispiel: Ich heiße Samira, bin 9 Jahre jung, wohne in Wittlich und mein Lieblingsfach ist Kunst. Danach hat jeder einen oder zwei Zettel und einen Stift in die Hand bekommen. Wir haben aufgeschrieben was uns zu Robotern einfällt.

Nach dem Aufschreiben hat jeder einen oder sogar zwei Partner bekommen. Jede Gruppe sollte eine Roberta aufbauen. Die Legosteine hierfür hatten verschiedene Größen. Eine Dozentin hat Aufgaben an die Tafel geschrieben. Das heißt, wir haben einen Laptop bekommen und hier eine App geöffnet. Mit dieser haben wir unsere Roberta programmiert, also die Aufgaben auf „Roberta“ geladen. Anschließend haben wir dies den Dozentinnen vorgeführt und Diese haben entschieden ob es richtig ist.

Weil soviel programmieren ganz schön viel Hunger macht, sind wir nach einer Weile dann in die Mensa gegangen. Dort hat man entweder das Brot das man dabei hatte gegessen, oder man hat sich etwas zu essen gekauft.  Anschließend sind wir zurückgegangen und haben in dreier Teams selbst Roboter gespielt. Einer war das Gehirn und zwei die Beine. Das Gehirn hat Zeichen gegeben und die Beine haben auf Kommando gefolgt.

Danach sind wir wieder in den Raum gegangen. Dort durften die Zweier und Dreier-Gruppen wenn sie wollten noch einen Arm für ROBERTA bauen. Ihr seht es ist ganz einfach eine Roberta zu programmieren. Und es macht tierisch viel Spaß!!!

Kinder-Uni
Kinder-Uni

Samira, 9 Jahre, Wittlich  

Kinder-Uni: Spielen Außerirdische auch Spiele?

Kinder-Uni-Vortrag „Wie kann ich Spiele gewinnen?“
Vorlesung/Workshop – Prof. Dr. Marc Oliver Rieger

Kinder-Uni
Kinder-Uni

Am Freitag, den 22. April, hat Prof. Dr. Rieger uns Kindern erklärt, wie man Spiele gewinnen kann und warum auch Wissenschaftler und vielleicht auch Außerirdische (Aliens) Spiele spielen und nicht nur wir.

Trier. Zuerst sollten wir aufzählen, welche Spiele wir kennen und auch gerne spielen. Dazu gehörten Go, Die Siedler von Catan, Mühle, Monopoly, Schach, GTA 5, Skip-Bo, Elfer raus, Phase 10 und noch viel, viel mehr. „Stellt euch vor, Außerirdische würden auf der Erde landen und sie könnten Deutsch sprechen, aber sie wüssten nicht, wie man Spiele spielt, ja noch nicht einmal, was überhaupt Spiele sind?“ sagte Prof. Rieger. „Was würdet ihr ihnen sagen?“ Spiele sind toll und machen Spaß. Ein Spiel ist Beschäftigung, vor allem für den Kopf. Deshalb sind auch viele Wissenschaftler so begeistert von Spielen. Es gibt ein Ziel und ein Ergebnis. Manchmal spielt man es alleine aber oft auch mit mehreren zusammen. Dabei ist es eigentlich egal, ob es Outdoorspiele, Brettspiele oder Computer-, bzw. Konsolenspiele sind.

Danach sollten wir uns mit einem Partner zusammensetzen und fingen an zu spielen. Eine vereinfachte Form von „Go“ und auch noch weitere Spiele. Das war echt lustig und wir alle haben mit Begeisterung gespielt. Prof. Rieger erklärte uns noch das „Nash-Gleichgewicht“. Das ist ein wichtiger Begriff aus der mathematischen Spieltheorie und bedeutet, dass jeder Spieler am erfolgreichsten ist, wenn er sich für eine Strategie entscheidet und bei dieser bleibt.

Aber auch Vieles, das nicht danach aussieht ist eine Art von Spiel, z.B. Sportarten, Umweltschutz, Zusammenarbeit und sogar im entferntesten Sinne „Krieg“. Obwohl wir alle natürlich wissen, dass das kein Spiel ist!

Zum Schluss haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht und hoffen nun, dass wir zu Hause gegen alle gewinnen werden – egal welches Spiel gespielt wird. Und wenn wirklich Außerirdische kommen sollten, dann wissen wir jetzt, wie wir ihnen das „Spielen“ beibringen und erklären können. Thomas, 9 Jahre, Niederscheidweiler

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Wie kann ich Spiele gewinnen ?

Eine Einführung in die Spieltheorie von Prof. Dr. Marc Oliver Rieger am 23.04.2016

Trier. Als erstes haben wir eine kleine Vorstellungsrunde gemacht. Dann haben wir gesammelt, welche Spiele wir kennen – wie z.B. „Die Siedler von Catan“, „Monopoly“ und „Mensch ärgere dich nicht“. Danach sollten wir einem Außerirdischen erklären, was Spiele überhaupt sind. Dabei haben wir das gesammelt:

• Es gibt (Spiel-) Regeln

• Es gibt ein Ziel

• Es gibt mehrere Teilnehmer

• Die Teilnehmer müssen Entscheidungen treffen, die zum Ziel des Spiels führen

Sobald Menschen Entscheidungen treffen, spielen sie eine Art Spiel – Beispiele sind:

• Geschäfte die im Wettbewerb stehen

• Bewerber um eine Arbeitsstelle

• Länder die miteinander handeln oder Krieg führen

Anschließend haben wir Spiele in der Baumform besprochen, ausgehend von einem Beispiel-Spiel zur Erläuterung der Baumform:

• Es liegen drei Karten offen auf dem Tisch (Bube,Dame und König)

• Spieler A nimmt eine Karte

• Spieler B nimmt eine Karte

• Am Ende bekommen beide Bonbons

Der mit der höheren Karte bekommt zwei Bonbons, der andere ein Bonbon. Wenn Spieler A klug ist, nimmt er natürlich den König. Dann bleibt Spieler B gar nichts anderes mehr übrig als entweder die Dame oder den Buben zu nehmen.

Das ist ein Spielbaum. Hier ist jetzt markiert, was Spieler A machen wird, wenn er klug ist.

Mir hat die Veranstaltung sehr gut gefallen, weil ich viel Neues dazu gelernt habe und mich das Thema interessiert. Julian, 10 Jahre, Trier

Die vielfältigen Seiten der Dominikanischen Republik (Kinder-Uni)

Am 23.04.2016 gab es bei der Kinder-Uni in Trier eine Veranstaltung zur Dominikanischen Republik. Dabei haben die Kinder viel gelernt, unter anderem darüber wie die Kinder dort in die Schule kommen.

Trier. Die Dominikanische Republik ist eine Insel in der Karibik wo man Spanisch spricht. Viele Leute kennen sie als Urlaubsparadies mit schöner Landschaft. Dort gibt es sogar einen Schmuckstein, den man nur dort findet, den Larimar.

Die Dozenten Herr Klump und Frau Felbeck haben erzählt, dass die Leute dort teilweise sehr arm sind und viele Kinder deswegen arbeiten müssen, um Geld für die Familie zu bekommen. Aber es gibt auch reiche Viertel in den Städten, wie zum Beispiel Santo Domingo.

Foto: Kinder-Uni
Foto: Kinder-Uni

 

 

 

 

 

Die Kinder dort kommen nicht wie in Deutschland mit dem Bus zur Schule, sondern werden oft mit Mopeds oder auf Pferden in die Schule gebracht weil die Schulen so weit weg sind. Leider kommt es oft zu Naturkatastrophen, wie z.B. Wirbelstürmen und Erdbeben. Da die Häuser oft aus Holz und die Dächer aus Palmblättern gebaut sind, befinden sich die Feuerstellen zum Kochen meistens vor dem Haus.

Ich habe meine Eltern gefragt ob wir nicht in der Dominikanischen Republik Urlaub machen können, damit ich das selber sehen kann.  Maximilian, 8 Jahre, Osburg