Archiv für den Monat: Februar 2017

Grüne Welt: Warum der Wald in unserer Region gar nicht so alt ist …

 

Eine junge Buche wächst in einem Buchenwald in einem Waldstück südlich von Hannover Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Trier. Willkommen im Wald! Sinkende Abgase von Autos und den Lärm einer Stadt gibt es hier nicht. Der Wald schützt den Boden vor Erosion (er wird also nicht durch Regen fortgeschwemmt), er produziert Luft zum Atmen, und zugleich ist er die Heimat von Insekten, Vögeln und Wildkatzen.

Der Wald vor deiner Tür ist aber kein sich selbst überlassener Urwald – sondern ein „Nutzwald“: Schon seit Hunderten von Jahren nutzt der Mensch die grüne Welt für seine Bedürfnisse. Dafür gibt es heute sogar spezielle Berufe wie den des Försters. Der Mensch findet im Wald Kräuter, Beeren, Obst oder Nüsse, die Baumstämme liefern den Rohstoff Holz. Dieser wird für Möbel, Fässer, Dachbalken oder Papier benötigt. Und ihr könnt in einem Wald laufen, rennen und klettern, während eure Eltern beim Spaziergang die Natur genießen.

Fichte. Foto: dpa

Wird ein alter Baumriese gefällt, kommt an seine Stelle ein junger Baum. Sobald dessen Stamm dick genug ist, um ihn nutzen zu können, wird er wieder abgeholzt. Ein Baum, der jetzt abgesägt wird, ist aber vielleicht vor 60 bis 100 Jahren als junger Strauch eingepflanzt worden – sozusagen als eure Oma noch ein Kind war.

Doch was passiert, wenn der Mensch mehr wegnimmt, als er Neues hinzufügt? Genau das passierte vor 200 Jahren. Damals gab es viel weniger Wald als heute. Die Menschen hatten das selbst verursacht und litten deswegen Not.

Heute ist ein großer Teil von Deutschland wieder von Wäldern bedeckt. Bei uns im Bundesland Rheinland-Pfalz ist es sogar fast die Hälfte des Gebietes: Auf einer Flächte von 840.000 Hektar gibt es 531 Millionen Bäume. Ein einziger Hektar ist übrigens ungefähr so groß wie ein Fußballfeld. Den müsst ihr euch also vollgestellt mit riesigen Bäumen vorstellen, zwischen denen Vögel zwitschern und vielleicht ein Eichhörnchen auf Nahrungssuche ist …
 Miguel Castro

Das ist ein Text aus Luckys neuem Kindermagazin. Ihr habt die Zeitung nicht erhalten? Hier könnt ihr sie am Bildschirm eures Computers oder auf dem Tablet lesen!

Lieblingsspiele und -bücher von Kindern der Grundschule Großlittgen

Lego, Chaos und Gummitwist: Es gibt viele Möglichkeiten, sich nicht zu langweilen. Welche, das erzählen euch die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Großlittgen. Hier gibt es ein paar Beispiele für Spiele und Bücher:

Mein Lieblingsspiel ist Lego Dimensions für PlayStation 4. Es gefällt mir, weil man durch verschiedene Welten reist und Aufgaben löst. Mit einem beliebigen Charakter muss man versuchen das Lego Multiversum vor der Zerstörung zu retten.                         LUKAS

Mein Lieblingsbuch heißt „Tom Gates – Wo ich bin, ist Chaos“. Es ist ein Comic-Roman mit vielen lustigen Zeichnungen über den Titelhelden Tom. Der ist cool, frech und sehr erfindungsreich. Ständig hat er irgendwelchen Unsinn im Kopf. Was er alles so anstellt, kann man in diesem witzigen Buch nachlesen.            ANNA

Noch mehr Spiele findet ihr im kommenden Lucky-Kindermagazin, das am 3. März erscheint.