Archiv für den Monat: Mai 2017

Luchs-Babys im Pfälzerwald

Eines der Luchs-Babys. Foto: SNU RLP / Alexander Sommer

Über diese Nachricht freuen sich Freunde der scheuen Katze: Lüchsin Kaja hat zwei kleine Jungen zur Welt gebracht – im Pfälzerwald.

Das Besondere daran ist, dass es in diesem Gebiet seit 200 Jahren keine Luchse mehr gab. Seit zwei Jahren werden dort aber Vertreter des kleinen Verwandten des Wolfs ausgesetzt. Bislang fanden so sieben Luchse eine neue Heimat in diesem großen Waldgebiet. Der Pfälzerwald liegt in der Nähe der Stadt Kaiserslautern.

Mitarbeiter einer Organisation, die sich um die Wiederansiedlung der Luchse kümmert, hatten die zwei kleinen Babys entdeckt. Vier Wochen nach der Geburt wurden sie untersucht und mit einem Mikrochip versehen, damit man sie später wiedererkennen kann.

Das Wiederansiedlungsprojekt wird von einer Organisation namens „Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz“ betreut. Diese teilte zudem mit, dass die kleinen Luchse zehn Monate bei ihrer Mutter bleiben, bevor sie sich ein eigenes Revier suchen würden. Viele kleine Luchse würden allerdings nicht alt werden, es gebe eine hohe Jungensterblichkeit, so die Organisation.

Mehr Informationen zum Luchs Projekt Pfälzerwald: www.luchs-rlp.de.

So bewegt ihr euch sicher im Internet

Im Internet gibt es gefühlt unendlich viele Seiten, aber nicht alle davon sind für Kinder geeignet. Doch wie finde ich die passenden Internetseiten für mich? Und wo kann ich mich über die Gefahren informieren? Das erklären wir euch hier.

Gebt ihr ein Suchwort auf der Seite einer Suchmaschine wie Google ein, findet ihr viele Seiten, die nicht an junge Leser angepasst sind, weil sie zum Beispiel zu kompliziert zu verstehen sind. Das heißt aber nicht, dass Kinder sich nicht im Internet informieren können. So könnt ihr Nachrichten für euer Alter natürlich hier auf lucky.volksfreund.de lesen. Es gibt aber auch spezielle Suchmaschinen und Seiten, durch die ihr für Kinder verständliche Artikel zu allen möglichen Themen findet.

Suchmaschinen: Ein Beispiel ist die Seite fragFINN.de. Wie bei Google und anderen Suchmaschinen erscheinen nach Eingabe eines gesuchten Begriffs unterschiedliche Ergebnisse. Dann braucht ihr nur noch eine auszusuchen.

Ähnlich funktioniert die Seite blinde-kuh.de. Gebt ihr im Suchfeld unter der Kuh ein Wort ein, werden euch Texte zu diesem Thema angezeigt. Bei den Artikeln stehen ein empfohlenes Alter und die Länge, damit ihr einen auswählen könnt, der zu euch passt. Aktuelle Nachrichten könnt ihr hier auch lesen. Zusätzlich gibt es Online-Spiele, Videos und Informationen über Internetsicherheit.

helles-koepfchen.de ist eine weitere Suchmaschine. Wie bei blinde-kuh.de gibt es hier auch Nachrichten und Spiele. Außerdem könnt ihr euch in der Community (übersetzt heißt das Gemeinschaft) mit anderen Internetnutzern über spannende Themen unterhalten.

Seiten: Neben den Suchmaschinen gibt es noch andere Möglichkeiten, die für euch passenden Internetseiten für euer Alter zu entdecken.

  1. Auf klicksafe.de ist zum Beispiel alles gebündelt: Ihr könnt verschiedene Suchmaschinen benutzen, um gezielt nach einem Thema zu suchen. Gleichzeitig findet ihr Links zu allen möglichen Internetseiten für Kinder.
  2. klick-tipps.net gibt euch, wie der Name schon sagt, Tipps zu den beliebtesten Internetseiten für Kinder.
  3. Wer kreativ ist, kann sich auf meine-startseite.de eine eigene Startseite zusammenbasteln. Die Seite ist wie eine Pinnwand aufgebaut, die ihr individuell gestalten könnt. Zur Auswahl stehen verschiedene Fenster mit Neuigkeiten zu bestimmten Themen, die an die Pinnwand geheftet werden können. Interessiert ihr euch für Neuigkeiten über Filme oder Serien, dann darf dieses Fenster auf eurer Pinnwand nicht fehlen. Findet ihr aktuelle Nachrichten interessant, dann stehen sie ganz oben auf eurer Seite.

Führerschein für das Internet: Aber nicht nur das Finden der richtigen Internetseiten ist schwierig, es lauern auch zahlreiche Gefahren im Netz. Dazu gehören Computer-Viren. Das sind Programme, die zum Beispiel euren Rechner ausspionieren können. Manche verstecken sich zum Beispiel als angebliches Bild. Klickt man die Datei aber an, wird der Virus gestartet. Oder es gibt im Internet Angebote für Spiele, die in Wirklichkeit aber viel zu teuer sind. Wer sicher im Internet unterwegs sein will, sollte sich also informieren, wie er es richtig benutzt. Dabei hilft zum Beispiel das Team der Internauten auf internauten.de. Begleitet sie auf ihre Missionen und lernt wie ihr euch im Netz verhalten sollt. Auf der Seite internet-abc.de zeigen euch Pinguin Eddi, Känguru Jumpy, Ameisenbär Percy und Eichhörnchen Flizzy, worauf ihr beim Surfen im Internet achten sollt.

Hilfe für Erwachsene: Auch die Erwachsenen können euch helfen. Und wie sie das machen können, erfahren eure Eltern zum Beispiel auf den Internetseiten von klicksafe.de, surfen-ohne-risiko.net oder sicher-online-gehen.de.  Diese Seiten  informieren zum Beispiel über Jugendschutz- Programme, die auf euren Rechnern installiert werden können. Sie sorgen dafür, dass ihr das Internet so gefahrlos wie möglich entdecken könnt.

Den Computer spielerisch begreifen

Wittlich. Prof. Henning Fernau von der Uni Trier hat am 22. April in der Stadtbücherei eine Veranstaltung geleitet, bei der 13 Kinder spaßig Computer verstehen lernten.

Er erklärte allen, wie so ein Computer funktioniert. Dabei zeigte er z.B. wie man mit schwarzen und weißen Kästchen Bilder malen und diese dann in Zahlen umwandeln kann. Mit diesen Zahlen kann jemand anderes genau dasselbe Bild malen, wenn er den Code kennt. Im Computer passiert das ähnlich mit 0 und 1 anstatt schwarz und weiß. Damit kann ein Computer alles abspeichern und wieder genauso ausgeben.

Alle fanden es gut bis auf das viele Reden.

Am besten fanden wir das „Computer spielen“. Hierbei waren wir die Dateien oder Teile des Computers. So war es ein spannender Nachmittag für alle.

Jannis (10)