Spielzeug-Bagger: Uni-Forscher beschenken Kinderhort

Nur Kinder spielen mit Bausteinen? Von wegen! Für ein Experiment haben Erwachsene nämlich kleine Spielzeugbagger der Firma Lego zusammengebaut.  Und das beste: Nach dem Ende des Experiments haben die Forscher das Spielzeug einem Kinderhort geschenkt. Das meldet die Universität Trier, an der die Wissenschaftler arbeiten.

Die Kinder dürften sich jedenfalls darüber freuen, denn es sind satte 56 Fahrzeuge, die jetzt zusammengebaut, auseinandergebaut, zusammengebaut und wieder auseinandergebaut werden können – und das war auch Teil des Experiments. Die Forscher wollten nämlich prüfen, wie groß sich Erwachsene für eine Arbeit erfreuen können.

Manche Probanden – also die Menschen, die am Experiment teilnahmen – sollten zunächst so viele Bagger zusammenbauen wie möglich, und das gegen Geld! Aber mit jeden fertigen Bagger sank die Bezahlung für die nächsten Spielzeugfahrzeuge, die noch zu bauen waren.  Andere Probanden sollten in Anwesenheit einer zweiten Person die Bagger basteln. Ein Chef des Experiments zerlegte dann die Bagger, sodass die Probanden diese wieder zusammensetzen konnte – bis sie keine Lust mehr darauf hatten. Und das Resultat: Die Erwachsenen, die nebeneinander arbeiteten, bauten mehr Bagger als die einzelnen Baumeister, erzählen die Forscher. Sie schließen daraus, dass gemeinsames Arbeiten bei weniger sinnvollen Arbeiten besser wäre.

Für Erwachsene, die mehr zur Studie wissen wollen: Hier gibt es weitere Informationen. 

Das Foto zeigt den Forscherchef Laszlo Goerke (Mitte) bei der Übergabe des Spielzeugs. Foto: Universität Trier