Die Sportarten bei den Winter-Paralympics

Die Winter-Paralympics finden vom 9. bis 18. März in Pyoengchang (gesprochen: Pjöng-Tschang) in Südkorea statt. Was die Paralympics sind, erfahrt ihr hier.

Bei den Winterspielen kämpfen die Athleten bald in sechs Sportarten um die Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen. Es gibt Ski Alpin, Ski Nordisch, Sledge-Eishockey, Rollstuhlcurling, Biathlon und Para-Snowboarding. Bei allen Wettbewerben werden die Sportler in verschiedene Klassen eingeteilt, damit keiner einen Nachteil hat. Es gibt stehend, sitzend und sehbehindert.

 

Beim Ski-Alpin fahren die Sportler auf einem Ski-Brett oder zwei Ski-Brettern mit Ski-Stöcken durch Slalomstangen einen Berg herunter. Je nachdem, welche Behinderung die Sportler haben sitzen sie in einer Schale, die an einem Ski-Brett befestigt ist oder sie stehen auf zwei  Ski-Brettern.

Ski-Nordisch ist ein eine übergeordnete Bezeichnung für drei Sportarten. Skilanglauf, Skispringen und die Nordische Kombination (eine Mischung aus Skisprung und Langlauf). Manche Sportler sind blind. Sie müssen von einem „Guide“ geleitet werden. „Guide“ ist Englisch und bedeutet“ Führer“. Andere haben kein Bein mehr und müssen eine Prothese – einen Ersatz für das verlorene Körperteil – tragen. Je nachdem, wie schwer ihre Behinderung ist, fahren sie im Stehen oder Sitzen.

Sledge Eishockey ist wie das Eishockey, das Du bestimmt schon kennst. Zwei Mannschaften spielen gegeneinander und versuchen, den Puk mit einem Stock ins gegnerische Tor zu schießen. Der einzige Unterschied ist, dass die Sportler beim Sledge-Eishockey nicht in Schlittschuhen über das Eis laufen, sondern in einem Schlitten sitzen. „Sledge“ (ausgesprochen: slätsch)  ist Englisch und bedeutet Schlitten.

Hast du schon mal einen Schneeball über einen zugefrorenen See gerollt oder Steine über einen Teich geflitscht? So ähnlich funktioniert Curling. Curling ist Englisch und bedeutet Eisstockschießen. Zwei Mannschaften treten gegeneinander an. Sie spielen nacheinander einen runden Stein mit einem Griff über das Eis, der dann in einem Kreis am Ende des Spielfeldes liegen bleiben soll. Bei den Paralympics sitzen alle Curling-Sportler im Rollstuhl.

Biathlon ist eine Zusammensetzung aus Ski-Langlauf und Sport-Schießen mit einem Luftgewehr. Sehbehinderte schießen zum Beispiel mit einem Lasergewehr und zielen mit Hilfe eines Tonsignals,  Athleten ohne Arme bekommen besondere  Auflagen, damit sie Schießen können.

Beim Para-Snowboarding fahren die Athleten eine Berg-Rennstrecke auf einem Snowboard herunter. Sie fahren über kleine Hügel, springen und machen verschiedene Tricks. Es gibt drei verschiedene Sportklassen, in die die Sportler je nach Schwere der Behinderung eingeteilt werden.

 

Von Simon Diedrich