Frühlingsblumen: Hier wachsen wilde Narzissen (und dürfen nicht gepflückt werden)

Gelb leuchten sie in der Sonne: Narzissen sind Frühlingsblumen. Viele Menschen kaufen sich die auch Osterglocken genannte Pflanze, um sie zu Hause in einem Topf aufzustellen. Aber wusstet ihr, dass es auch wild wachsende Narzissen gibt, sie aber bei uns in Deutschland selten sind? Und deswegen nicht gepflückt werden dürfen?

Eine Gelbe Narzisse im Ruwertal. Foto: Axel Munsteiner, Archiv Trierischer Volksfreund

Einmal im Jahr, ungefähr Ende März und im April, füllen Millionen Blüten einige wenige Wiesen  – zum Beispiel im Ruwertal. Das ist ein Fluss, der nur wenige Kilometer von Trier entfernt im Hochwald entspringt und in der Mosel mündet. Im Ort Schillingen wird jedes Jahr ein Narzissenfest gefeiert. Dort bietet der Verein „Nabu“ Wanderungen zu den Gelben Narzissen an.

Auch in der Eifel und im Nachbarland Luxemburg gibt es solche Wiesen und ein entsprechendes Fest. Die Blumen in der Eifel finden sich im Naturschutzgebiet Perlenbach- und Fuhrtsbachtal, nahe der Ortschaft Monschau-Höfen. Ihr könnt sie auf einem speziellen Wanderweg erkunden.

In Luxemburg gibt es die „Via Botanica“ bei Lellingen. Das ist ein Ort im Norden des Landes. Der Wanderweg ist sieben Kilometer lang, beim Spaziergang  könnt ihr nicht nur Narzissen entdecken. Auch hier wird gefeiert – am 2. April mit dem „Lellger Blummenfest“.

Aber denkt daran: Gucken und bestaunen, nicht pflücken.

Mehr Infos gibt es auf diesen Internetseiten:

Eifel: Narzissenroute
Nationalpark Eifel zur Narzisse
Narzissenfest am Nationalparktor Hoefen
Lellger Blummenfest
Narzissenfest in Schillingen am 25. März 2018