Gamescom: Treffen für Spielefans (Fotos/Video)

Die Gamescom (gesprochen Gäimskomm) ist die größte und wichtigste Messe für Videospiele. Sie findet einmal im Jahr in der Stadt Köln statt. Unser Reporter erzählt, was es dort zu sehen gibt.

Auf der Gamescom zeigen die großen Spielehersteller ihre neuen Titel, die dann ein paar Wochen oder Monate später in den Verkauf kommen, und geben dafür sehr viel Geld aus. In diesem Jahr findet sie nach euren Sommerferien vom 21. bis zum 25. August statt.

Die Stände, an denen Fans teilweise stundenlang geduldig warten müssen, um dann ein paar Minuten ein neues Spiel ausprobieren zu können, sind aufwendig gebaut. Sie sehen aus wie ein kleines Kino, ein Raumschiff, eine Arena oder die Kulisse eines Actionfilms.

Die Gamescom wirkt deshalb wie ein großer Jahrmarkt: In allen Ecken des großen Messegeländes dröhnt und donnert, blitzt und blinkt es. Zu den Firmen, die auf der Gamescom regelmäßig ihre neuen Spiele vorstellen, gehört zum Beispiel Electronic Arts mit Sportspielen wie die Fußballsimulation Fifa. Auch Nintendo ist immer wieder dabei, ebenso Microsoft und Sony, die Schöpfer der Spielekonsolen Xbox und Playstation. Sie alle bauen viele Spielestationen auf, an denen die Besucher neue Spiele kostenlos ausprobieren dürfen.

Kaufen kann man auf der Gamescom nichts, da alle gezeigten Titel noch nicht im Handel erhältlich sind. Die Gamescom ist aber so beliebt, dass der Einlass manchmal wegen Überfüllung der Hallen gesperrt wird: 2017 kamen mehr als 350.000 Fans. Das sind drei Mal so viele Menschen wie Trier Einwohner hat. Manche davon verkleiden sich sogar als Videospielhelden. Jörg Pistorius

EXTRA: Dürfen auch Kinder die Messe besuchen? Ja. Wer aber jünger als 11 Jahre alt ist, darf nur in Begleitung von Erwachsenen durch die großen Messehallen schlendern. Und für manche Spiele gibt es ein Mindestalter, Kinder dürfen sie dann nicht ausprobieren. Aber in einem Bereich speziell für Familien könnt ihr an Konsolen zocken – oder einfach abhängen. (mc)