Der Alltag in einer Antiken Schule

Am 21.04.2018 fand in Trier an der Kinder-Uni die Veranstaltung „In der antiken Schule“ statt.

Prof. Dr. Reiter und Prof. Dr. Busch von der Universität Trier erklärten den Kindern, wie Kinder in der Antike lernten und spielten.

Trier. Es war sehr interessant zu hören, dass Kinder verschiedener Schichten unterschiedlich unterrichtet wurden. Die Kinder reicher Eltern wurden zu Hause von Privatlehrern unterrichtet, wobei die Kinder armer Eltern in einer Art „öffentlichen Schule“ unterrichtet wurden.

Die Kinder lernten lesen, rechnen und schreiben. Es gab aber nicht, wie wir es kennen Hefte und Blöcke, sondern Wachstafeln und Papyrusrollen. Papyrus wird aus einer Sumpfpflanze, der Papyrusstaude, gewonnen. Die Kinder, die an dieser Veranstaltung teilnahmen, durften sogar auf einer Rolle schreiben. Zum Schreiben benutzten die Kinder „Stifte“, die aus einer Rohrblattpflanze bestanden.

In ihrer Freizeit spielten die Kinder z.B. mit Nüssen. Wir durften es selbst ausprobieren. Walnüssen in einen Krug zu werfen, war doch nicht so einfach, wie es zuerst aussah!

Die Dozenten zeigten uns einige Papyrusrollen aus vergangenen Zeiten. Die Universität Trier besitzt sogar eine eigene Sammlung an Papyrusrollen. Insgesamt sind es 816, die meisten wurden in Ägypten gefunden.

Ich fand es super interessant und am besten haben mir die Spiele und das Schreiben auf der Papyrusrolle gefallen.

Auf meine Frage an die anderen Kinder „Wie hat es euch gefallen?“, antworteten sie „SUPER!“ Das Spiel mit den Nüssen fanden alle toll. Es war ein gelungener Vormittag.

Ich wünsch euch ganz viel Spaß bei den Veranstaltungen der Kinder-Uni Trier.

Autorin: Jule Maas