Plastik im Meer

Halme, Becher, Spielzeug, Computer: All das wird oft aus Plastik hergestellt. Der Kunststoff ist aus unserem Leben kaum wegzudenken. Das Problem: Viele Plastikprodukte wie zum Beispiel Trinkhalme oder Ohrenputz-Stäbchen werden nach einem einmaligen Gebrauch weggeworfen. Plastik verschwindet auch nicht so schnell. Und weil große Mengen Plastikmüll im Meer landet und sich dort langsam zersetzt, ist es giftig – für die Fische im Meer, und damit auch für uns. Experten des Umweltbundesamtes sagen, dass der größte Teil des riesigen Abfalls auf den Meeresgrund sinkt. Etwa ein Zehntel aber schwimmt an der Wasseroberfläche.

Umweltschützer kämpfen schon länger gegen den Plastikmüll und suchen nach Wegen, ihn aus dem Meer zu fischen. Nun wollen auch Politiker das unterstützen, mit Gesetzen und Verboten. Das hat die Europäische Union angekündigt. Sie hat einen Plan aufgestellt, um in den nächsten Jahren zum Beispiel Plastikhalme verbieten zu können. Die Ideen der Politiker findet ihr auch auf dieser Internetseite (in englischer Sprache). Und wie man Müll vermeiden kann, lest ihr zum Beispiel auf dieser Internetseite der Stadt Berlin.

Wenn ihr das Thema im Unterricht besprechen wollt: Hier gibt es weitere Informationen von Umweltschützern der Organisationen Bund, WWF, Greenpeace und Nabu zu Plastikmüll.

BUND: https://www.bund.net/meere/mikroplastik/bund-muellkampagne/
WWF: https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-plastikmuell/
Greenpeace: https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastikmuell
NABU: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/alltagsprodukte/14058.html