Archiv für den Monat: September 2018

Olympische Jugend-Sommerspiele

Bei diesem internationalen Sportfest dürfen nur Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren mitmachen: Am 6. Oktober beginnen die OIympischen Jugend-Sommerspiele, in der Stadt Buenos Aires. Zwölf Tage lang werden tausende junger Sportlerinnen und Sportler aus 206 Ländern an den Start gehen – und auch wenn nur einige wenige auf dem Siegertreppchen stehen werden, dürfen sich die anderen nicht nur damit trösten, einfach dabeigewesen: Neben den Wettkämpfen wollen die Organisatoren junge Menschen in ihrer Entwicklung fördern. Aus Deutschland sind 75 Athleten dabei.

Das Besondere an den Jugendspielen, die erst zum dritten Mal stattfinden: Hier gibt es Sportarten zu erleben, die es ansonsten bei Olympischen Spielen noch nicht gab. Breakdance ist eine solche Disziplin, oder BMX-Rad und Karate. Daneben werden aber auch Sieger in den klassischen Sportarten wie Boxen, Basketball, Badminton, Radfahren, Hallenfußball, Reitsport, Gymnastiktanz, Schwimmen, Tennis und Golf. Und ganz neu ist Beach-Handball. Da wird ähnlich wie beim Volleyball auf Sand Handball gespielt.

 

Offizielle Internetseite der Veranstalter: https://www.buenosaires2018.com

Rechtsextremismus: Hier gibt es weitere Infos

Wie war Deutschland vor 70 Jahren, als eine Gruppe um den Politiker Adolf Hitler die Macht ergriff und zwölf Jahre lang das Land beherrschte, Menschen töten ließ und einen Krieg gegen andere Länder begann? Das erklärt euch dieser Artikel.

Stolpersteine erinnern an die Opfer der Nazis, auch in Städten in unserer Nähe. Hier gibt es mehr Infos.

Selbst heutzutage gibt es Menschen, die Adolf Hitler und seine Taten nicht verurteilen. Oder sie hassen andere Menschen, die nicht ihrer Meinung sind oder nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Andere  wollen Ausländer aus Deutschland verjagen. Solche Menschen nennt man Rechtsextremisten. Mehr zum Begriff findest du auf diesen Internetseiten für Kinder:
https://www.hanisauland.de/lexikon/r/rechtsextremismus.html

https://www.kindersache.de/bereiche/wissen/politik/rechtsextremismus-was-steckt-dahinter

Uni mit Aussicht!

Der Uni-Präsident Prof. Dr.  Michael Jäckel persönlich führte uns Kinder der Kinder-Uni am 02. Mai 2018 durch den Campus II der Universität Trier. Wir sahen manche Orte, an die nur wenige Studierende kommen. Zuerst gingen wir zu einem Pendel, dem sogenannten „Foucaultschen Pendel“. Er erklärte uns: „Wenn man den ganzen Tag dort stehen würde, könnte man sehen, wie sich das Pendel ganz langsam bewegen würde, denn es zeigt die Rotation der Erde an.“ Wir sahen noch ein bisschen zu, konnten in der kurzen Zeit aber keine sichtbare Bewegung feststellen.

Danach besuchten wir einen Gebäudeteil, der früher eine Kapelle war. Auf dem Weg erklärte uns Prof. Jäckel, dass dieser Teil, der heute zur Uni gehört, damals ein französisches Militärkrankenhaus war. Das Gebäude ist sieben Stockwerke hoch. Als wir in der Kapelle waren, konnte man dies noch an den bunten Fenstern und den Spuren des Altares erkennen. Dieser Raum wird heute für Feiern oder Vorlesungen benutzt.

Als wir herauskamen, erklärte uns der Uni-Präsident: „Dort diese orangen Kringel nennt man Kunst am Bau. Früher konnte man beim Bau eines öffentlichen Gebäudes entscheiden, ob ein Teil des Geldes für so eine Kunst am Bau ausgegeben werden sollte.“

Im Anschluss gingen wir ins Biologielabor und machten dort drei Experimente. In einem ging es um die Photosynthese und den Energiestoffwechsel von Pflanzen.

Der Campus II hat sogar echte Bienenstöcke, die wir uns als nächstes anschauten. Die Bienen werden als Larven geboren und durchlaufen sie eine Verwandlung, wenn sie größer werden. Dann sehen sie erst aus wie Bienen. Wir sahen einigen Bienen schlüpfen. Die männlichen Bienen nennt man Drohnen. Die Königin ist die größte Biene, wir markierten sie mit einem gelben Punkt auf dem Rücken, damit wir sie wiedererkennen. Im Winter leben etwa 3000 Bienen in einem Stock; im Sommer etwa 60.000.  Insgesamt leben in den Bienenstöcken der Uni ca. 350.000 Bienen.

Von den lebendigen Drohnen gingen wir weiter zu den technischen Drohnen. Der Uni-Dozent Herr Gilcher ließ sie für uns fliegen. Sie werden benutzt, um Wege oder Pflanzen aus der Luft zu kontrollieren. Eine Drohne machte das Gruppenfoto von uns.

Zum Abschluss besichtigten wir den ehemaligen Kohlekeller. Dort waren Löcher in der Decke, unter denen früher die Heizkessel standen. Heute wird der Raum für Kunstausstellungen benutzt. Zurzeit ist dort eine tolle Ausstellung, die mit Licht und Tönen arbeitet.

Insgesamt war es eine spannende und interessante Veranstaltung.

Tabea Benk, 10, Longuich

(Kinder-Uni-Reporterin)