Plötzlich unsichtbar: Wie ein Mädchen zur Superheldin wird

Invisible Sue: Plötzlich unsichtbar ist eine spannende Krimi-Geschichte, die bereits mehrere Preise gewonnen hat. Jetzt ist die Story rund um die junge Sue in den Kinos zu sehen. Wir erzählen euch, um was es da geht.

Was so ein leckerer Geburtstagskuchen alles auslösen kann – zum Beispiel einen Krimi. Die zwölf Jahre alte Sue (gesprochen „Ssu“) will nämlich mit dem Kuchen ihre Mama, eine berühmte Forscherin, in deren Labor überraschen. Die ist jedoch nicht darüber begeistert – und Sue wirft wütend den Kuchen weg.

Das ist ja an sich schon nicht gut. Aber der Kuchen trifft einen Computer, der löst einen Unfall aus, durch den Sue mit einer unbekannten Flüssigkeit in Berührung kommt …, und kurz darauf kann die bis dahin „stinknormale“ Teenagerin auf einmal im Schulflur oder im Labor verschwinden. Das Geheimnis: Die Flüssigkeit ist eine Erfindung von Sues Mutter, die einen unsichtbar macht. Klingt ja eigentlich toll, oder?

Sue kann plötzlich unsichtbar werden. Pressefoto: farbfilm verleih

Einfach sich so ins Nichts auflösen und nicht bemerkt zu werden – das interessiert auch andere Leute. Als Sues Mama, die Forscherin, entführt wird, muss die junge und neue Superheldin beweisen, dass sie mehr kann als nur wütend einen Kuchen gegen einen Computer zu werfen …

… und wie die junge Sue und ihre Freunde, die Tüftlerin „App“ und Toby, der nette, aber stotternde BMX-Künstler, diesen Fall lösen, das könnt ihr im Film „Invisible Sue“ verfolgen. Der Film hat mehrere Preise gewonnen, jetzt läuft er im Kino. Die Geschichte spielt an Orten wie einer verlassenen Fabrik, auf einem Marktplatz oder in einem echten Schloss. Düstere Musik, Explosionen und eine Halloween-Party in einem Schwimmbad gibt es ebenfalls zu sehen – und zu hören.

Doch das ist nicht der einzige Grund, um sich „Invisible Sue“ anzuschauen. Mehrere überraschende Wendungen halten Sues Suche nach ihrer Mutter bis zum Ende hochspannend. Denn in diesem Film ist nichts wie es scheint. Sue, gespielt von der Schauspielerin Ruby M. Lichtenberg, hat es mit Gegnern zu tun, die alles andere als doof sind. Die Männer und Frauen, die hinter den drei Freunden her sind, haben verschiedene Tricks und Ideen, um Sues Superkraft für sich zu gewinnen. Ob die Superheldin am Ende auch gewinnt? Das beantwortet euch der Film.

Für Eltern: Der Film läuft bundesweit ab dem 31. Oktober in den Kinos, zum Beispiel im Broadway in der Stadt Trier. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite des Kinos. „Invisible Sue“ ist eine deutsch-luxemburgische Produktion unter der Regie von Markus Dietrich. Der Film hat mehrere Preise gewonnen. Empfehlenswert ist er ab einem Alter von neun Jahren.

Das sind die Preise, die der Film bereits erhalten hat:

  • 2018: Preis der Kinderjury, 37th Oulu International Children’s and Youth Film Festival
  • 2019: Zuschauerpreis Maple Syrup Award, FIFEM Festival International du Film pour Enfants de Montréal
  • 2019: Sonderpreis der Kinderjury für den actionreichsten Kinderfilm beim Festival des deutschen Films Ludwigshafen
  • 2019: Preis der Kinderjury beim KIJUKO 6. Bremer Kinder- und Jugendfilmfest
  • 2019: Spezialpreis der Jury beim Zero Plus Festival in Tyumen, Russland
  • 2019: Publikumspreis Kinderfilm beim Zürich Film Festival
    (Quelle: der-besondere-kinderfilm.de)