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Greifvogel in Not: Polizei sperrt Autobahn

Puh, nochmals gut gegangen – für einen Bussard und für Autofahrer. Der Greifvogel hatte sich am Flügel verletzt und konnte offenbar deswegen nicht mehr fliegen. Er sprang von einer Schutzplanke an einer Autobahn immer wieder auf die Fahrbahn. Das ist gefährlich, denn dadurch hätte es einen Zusammenstoß mit einem vorbeifahrenden Fahrzeug geben können.

 

Der Greifvogel mit einer Polizistin. Foto: Polizei Saarlouis

Zum Glück alarmierte ein Autofahrer, der das bemerkte, die Polizei. Diese sperrte mit mehreren Polizeifahrzeugen die Autobahn. Mit einer Decke konnten die Polizisten dann den ausgewachsenen Bussard einfangen. Der Vogel wurde in eine Wildvogel-Auffangstation gebracht. Dort wird er nun gepflegt, bis er wieder gesund ist.

Das Ganze ist am Montagmorgen auf einer Autobahn bei Saarlouis passiert. Das ist eine Stadt im Bundesland Saarland, etwa eine Stunde Autofahrt von Trier entfernt.

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Für Eltern: Die Pressemeldung der Polizei finden Sie hier auf volksfreund.de (externe Seite)

Ich trau mich nicht runter: Katze in Not wird gerettet

Die Katze im Baum. Foto: Marcus Hormes, Trierischer Volksfreund
Die Katze im Baum. Foto: Marcus Hormes, Trierischer Volksfreund

Miau! Eine Hauskatze saß  in zehn Metern Höhe in einem Baum in Trier – und kam nicht herunter. Tag und Nacht, drei Tage lang. Sogar die Feuerwehr rückte schon an, sah aber keine Möglichkeit einzugreifen, wie unser Reporter meldet. Am heutigen Donnerstag dann startete eine Rettungsaktion, um den Kletterer auf den Boden zu holen. Und: die Katze ist gerettet. Wohlbehalten wurde sie von den Helfern vom Baum heruntergebracht!  

Ein Video der Katze im Baum findet ihr hier:

 

Määääh: Schafe in der Stadt

Da dürfte die Polizei aber gestaunt haben: In der Stadt Huesca (gesprochen: „Ueska“) in Spanien spazierte mitten in der Nacht eine Schafherde über die Straßen – ohne ihren Schäfer! Denn der, schreiben spanische Zeitungen, habe geschlafen, als die Herde davoneilte. Passiert ist das vor einer Woche.

Der Schäfer sei den Berichten zufolge mit den Tieren auf dem Weg zu einer Sommerweide in den Bergen nördlich der Stadt gewesen. Am Eingang von Huesca habe er die Nacht abwarten wollen, um den Ort mit der Herde passieren zu können. Doch diese wollte offenbar nicht warten und zog gegen 4.30 Uhr einfach los. Die Polizei konnte jedenfalls kurz darauf den Schafhüter finden und ihm helfen, die Tiere wieder einzufangen.

Danach war vermutlich nur noch ein kurzes Nickerchen möglich: Denn schon um 7 Uhr am Morgen marschierten die Schafe wieder los und durch die Stadt – denn so war es eigentlich geplant gewesen. Und auch die Polizei half mit, damit die Herde ohne Probleme Richtung Berge wandern konnte.

Die Polizisten haben jedenfalls die Schafe gefilmt, als sie in der Nacht losgezogen war:

Du willst mehr dazu wissen? Das hier ist die Mitteilung einer Zeitung zum Vorfall, allerdings in spanischer Sprache.