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Logan: Ein Vierbeiner auf dem Skateboard

Schnell sein ohne zu laufen: Darin ist Logan ein echter Meister – und bekannt: Denn die vierjährige Bulldogge ist ein großer Skateboard-Fan und liebt die flotte Fahrt auf dem Brett. Passanten staunen nicht schlecht, wenn der Hund auf dem Skateboard stehend geradeaus an ihnen vorbeisaust, kurz danach abspringt und das weiter rollende Brett wieder einholt – um erneut draufzuspringen.

Logan lebt in Mexiko-Stadt, der Hauptstadt des gleichnamigen Landes in Nordamerika. Er und sein Herrchen Erick gehen am Wochenende zum Park der großen Universität der Stadt. Hier trainieren sie zwei Stunden lang – Logan rollt auf dem Brett, Erick läuft. Die Universität heißt UNAM (Universidad nacional autónoma de México).

Der rollende Vierbeiner sei eine Berühmtheit , erzählt sein Besitzer. Zeitungen haben bereits über Logan geschrieben, Videos im Internet zeigen ihn bei seinen Fahrübungen. Die Universität hat Logan ein neues Skateboard geschenkt.

Logan war ein Geschenk für Erick, die damals kleine Bulldogge bewegte sich kaum – bis das Skateboard ins Spiel kam. Seitdem ist Logan kaum zu bremsen. Und im Internet, im Videoportal Youtube, gibt es mehrere Videos, die Logan in Aktion zeigen – zum Beispiel hier oder hier. Aber wundert euch nicht, die Videos sind in spanischer Sprache.

Übrigens: Das reich verzierte Gebäude , das ihr auf dem Foto im Hintergrund sehen könnt, ist ebenfalls bekannt. Es ist die Bibliothek der Universität. Entworfen hat es der Künstler Juan O’Gorman.  Ihre vier Außenwände sind mit tausenden Mosaiksteinchen bedeckt. Sie bilden ein Wandgemälde, das aus der Geschichte des Landes erzählt.

Logan liebt das Skateboard-Fahren

Wenn die Kröten wandern

 

Trier. Zeit für den Nachwuchs! Kröten, Frösche und andere Amphibien ziehen jetzt los. Sie wollen ihre Eier in einem nahen Teich ablegen, damit daraus Kaulquappen schlüpfen. Man sagt dazu auch „laichen“.  Für diese Krötenwanderung müssen die Tierchen aber oft Straßen überqueren, die auf ihrem Weg liegen.

Amphibien fühlen sich wohl wenn es feucht und warm ist. Deswegen fängt die Krötenwanderung oft  zwischen Ende Februar und Mitte März an. Dann sind die Temperaturen etwa 5 Grad Celsius und ideal für die Krötenwanderung. Die Wanderung dauert außerdem vier bis sechs Wochen. Durch die immer noch geringen Temperaturen sind die Hüpfer aber sehr langsam und werden oft von Autofahrern übersehen wenn sie auf der Fahrbahn rasten.

Darum helfen Naturschützer den Kröten – wie im Ort Paschel.  Eine von ihnen ist Gudrun Georg-Nieswandt vom Verein „Nabu Region Trier“. Sie stellt zusammen mit anderen Helfern sogenannte Krötenzäune entlang der Fahrbahn auf. Diese verhindern dass die Frösche frei auf die Straße laufen. Die Menschen setzen zudem Eimer in den Graben ein. Denn in diese plumpsen die Amphibien hinein. Von den netten Helfern werden die Tierchen dann in ihren Behältern über die Straße getragen und auf der anderen Seite frei gelassen. Das geschieht laut Gudrun Georg-Nieswandt „so gegen acht Uhr morgens und nochmal abends.“. Insgesamt bringt ihre Gruppe 1500-2000 Tiere jedes Jahr über die Straße.

Darunter fallen vor allem Erdkröten. Die könnt ihr leicht erkennen: die Weibchen tragen nämlich die Männchen „Huckepack“ wenn sie ein Paar sind. Diese werden zehn bis zwölf Jahre alt. Die Weibchen werden elf Zentimeter groß wobei die Männchen nur etwa neun Zentimeter groß werden. Zudem, gehört diese Amphibienart, laut Gudrun Georg-Nieswandt, zu den Gewässertreuen. Das bedeutet, dass sie immer zu jenen Gewässern zurückkehren, in denen sie geschlüpft sind.

Wenn das laichen beendet ist, wandern die Tierchen wieder zurück. Dabei benötigen sie aber keine Hilfe. In dieser Zeit ist es schon wärmer und die kleinen Hopser sind viel flinker. Schnell springen sie über die Straße und hüpfen flott in den Wald zurück.

Seitdem fleißige Naturfreunde die Krötenwanderung unterstützen, konnten sie einen Anstieg in der Population der Amphibien wahrnehmen. Das heißt, es gibt wieder mehr von diesen Tieren in der Region.

Falls du übrigens auch den Kröten helfen willst: Gudrun Georg-Nieswandt sagt, dass auch Freiwillige das Projekt gerne unterstützen können.

Wenn ihr noch mehr über die Krötenwanderung wissen wollt schaut mal auf diesen Seiten nach:

https://rlp.nabu.de/tiere-und-pflanzen/amphibien-und-reptilien/kroetenwanderung/index.html

http://www.tierchenwelt.de/specials/tierleben/3205-kroetenwanderung.html

Darüber hinaus helfen die Mitarbeiter des „NABU Rheinland-Pfalz“ nicht nur Kröten auf der Wanderung. Sie schützen auch hilflose Vögel und können dir genau erklären was du machen kannst wenn du ein kleines Vöglein findest. Manchmal springen die Kleinen aus ihren Nestern obwohl sie noch nicht fliegen können. Dabei sollte man die Winzlinge lieber liegen lassen. Dann können sich die Eltern wieder um ihren Schützling kümmern.

Der NABU Verein sichert zum Beispiel auch das  Mayener Grubenfeld. Das zählt zu den bedeutendsten Fledermaus-Quartieren in Mitteleuropa. Durch dieses Naturschutzprojekt gibt es dort ganz viele verschiedene Arten von Fledermäusen zu sehn. Während der alljährlichen „Batnight“ (also Fledermaus-Nacht) lädt der NABU Verein herzlich in diese Höhlen ein. So kannst du noch mehr über diese Flugtierchen lernen.

Der NABU- Verein hilft sogar noch mehr Tieren. Schau doch einfach mal auf der Webseite nach: https://www.nabu-regiontrier.de/mitmachen/

Samantha Ward