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Surf sich gesund!

Kann man dem Internet in Sachen Gesundheit vertrauen?

Am 16.06.2018 fand im Rahmen der Kinder- Uni der zweistündige Workshop „Google, meine Gesundheit und ich“ mit den Dozenten Anita, Bianka und Oliver an der Uni- Trier statt. Zehn interessierte Kinder überlegten, welchen Seiten man beim Thema Gesundheit vertrauen kann.

Zuerst einmal wurde darüber nachgedacht, woran man das wohl festmachen kann. Chats sind beispielsweise nicht gut geeignet, um sich über die Gesundheit zu informieren, da sie oft nur eine Meinung vorstellen und meistens im Sinne der Werbung schreiben. Generell sollte man nur Internetseiten vertrauen, die Werbung strikt vom Thema trennen und immer sowohl die Quellen als auch ein vollständiges Impressum mit Anschrift und Kontaktdaten anzeigen.

Mit Hilfe eines Quiz wurden schließlich weitere Aspekte gesammelt und die Kinder konnten testen, wie gut sie sich mit dem Thema schon auskannten. So lernten sie zum Beispiel, dass man immer auf die Aktualität der Seite achten sollte. Denn wenn ein Artikel vor vielen Jahren geschrieben wurde, ist er heute nicht mehr aktuell und gibt uns keine verlässlichen Informationen. Schließlich bekamen die interessierten Zuhörer noch eine Aufgabe gestellt, die sie mit den Computern im Raum bearbeiten konnten.

Ist Handystrahlung gefährlich für die Gesundheit? Dies versuchten die jungen Studenten im Internet herauszufinden. Hierbei wurden sowohl geeignete als auch ungeeignete Seiten gesucht. Natürlich beachteten die fleißigen Surfer die Tipps der Dozenten, wie zum Beispiel, dass man bei guten Seiten am besten immer darauf achtet, ob sich der Autor auch mit dem Thema auskennt. So ist es gut, wenn beispielsweise ein Arzt oder eine Universität den Bericht verfasst hat.

Die Kinder fanden es sowohl witzig als auch interessant, schlechte Internetseiten zum Thema Gesundheit zu suchen. Michael (12) kam her, weil er das Thema spannend fand und gerne mehr erfahren wollte. Aber auch Katharina (10) und Diana (13) waren interessiert und besuchten deshalb die Veranstaltung. Sie waren sich einig, dass die Arbeit am Computer sehr viel Spaß gemacht hatte.

Wie man also merkt, hat der Workshop allen sehr gut gefallen und, wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, etwas Neues auszuprobieren, besucht doch auch mal eine Kinder- Uni- Veranstaltung!

Eva Viktoria Pätz, 11, Trier
(Kinder-Uni-Reporterin)

 

 

 

Der Alltag in einer Antiken Schule

Am 21.04.2018 fand in Trier an der Kinder-Uni die Veranstaltung „In der antiken Schule“ statt.

Prof. Dr. Reiter und Prof. Dr. Busch von der Universität Trier erklärten den Kindern, wie Kinder in der Antike lernten und spielten.

Trier. Es war sehr interessant zu hören, dass Kinder verschiedener Schichten unterschiedlich unterrichtet wurden. Die Kinder reicher Eltern wurden zu Hause von Privatlehrern unterrichtet, wobei die Kinder armer Eltern in einer Art „öffentlichen Schule“ unterrichtet wurden.

Die Kinder lernten lesen, rechnen und schreiben. Es gab aber nicht, wie wir es kennen Hefte und Blöcke, sondern Wachstafeln und Papyrusrollen. Papyrus wird aus einer Sumpfpflanze, der Papyrusstaude, gewonnen. Die Kinder, die an dieser Veranstaltung teilnahmen, durften sogar auf einer Rolle schreiben. Zum Schreiben benutzten die Kinder „Stifte“, die aus einer Rohrblattpflanze bestanden.

In ihrer Freizeit spielten die Kinder z.B. mit Nüssen. Wir durften es selbst ausprobieren. Walnüssen in einen Krug zu werfen, war doch nicht so einfach, wie es zuerst aussah!

Die Dozenten zeigten uns einige Papyrusrollen aus vergangenen Zeiten. Die Universität Trier besitzt sogar eine eigene Sammlung an Papyrusrollen. Insgesamt sind es 816, die meisten wurden in Ägypten gefunden.

Ich fand es super interessant und am besten haben mir die Spiele und das Schreiben auf der Papyrusrolle gefallen.

Auf meine Frage an die anderen Kinder „Wie hat es euch gefallen?“, antworteten sie „SUPER!“ Das Spiel mit den Nüssen fanden alle toll. Es war ein gelungener Vormittag.

Ich wünsch euch ganz viel Spaß bei den Veranstaltungen der Kinder-Uni Trier.

Autorin: Jule Maas 

Abenteuer Löten!

Trier. Selber einen Lötkolben benutzen konnten Kinder bei der Kinder-Uni Veranstaltung „Abenteuer Stromkreislauf – Wir löten Tischleuchten!“

Wie ist es eigentlich zu löten? Ist das nicht schwierig? Das fragten sich 20 Kinder, die am 20.04.2018 an der Uni Trier die Veranstaltung besuchten. Hier konnten sie sich selber im Löten erproben.

Die Informatik-Studentinnen Jenny Antretter, Britta Schmitt, Yvonne Scherf und Sarah Oesch erklärten uns, dass Löten ein sehr altes Verfahren ist, um Metalle miteinander zu verbinden. Es wurde schon ca. 5000 v. Chr. zur Herstellung von Schmuck verwendet. Die Studentinnen zeigten uns, was man zum Löten braucht: Lötzinn und einen Lötkolben, der sehr heiß wird. Er schmilzt das Lötzinn und kann so zwei Dinge verbinden. Mit dem Verfahren kann man auch prima einen Stromkreislauf herstellen.

Bei uns wurde kein Schmuck, sondern eine Tischleuchte gemacht, die auch einen Stromkreis hatte. Wir löteten eine Platine mit einem LED-Lämpchen und zwei Kabeln zusammen, die zu einem Schalter führten. Die Enden der zwei Kabel wurden mit einer Batterie verbunden. Mit Hilfe der Studentinnen gelang alles und die Lämpchen leuchteten. Friederike, 8 Jahre, und Anna, 9 Jahre, waren sich einig: „Das Löten gefiel uns am besten. Die Veranstaltung war sehr spannend und interessant!“ Wir bastelten auch noch leuchtende Postkarten aus einem Stück kariertem Papier und Alustreifen. Die Alustreifen wurden so gelegt, dass sie eine Batterie und ein LED-Lämpchen berührten, so dass die LED in einem Motiv leuchtete.

Das Löten machte allen viel Spaß. Es ist schön, dass Kinder so etwas ausprobieren konnten. Schließlich hat nicht jeder einen Lötkolben zu Hause oder traut sich, alleine zu löten. Wenn man auf ein paar Regeln achtet, kann nichts schiefgehen. Den heißen Lötkolben sollte man nie unbeaufsichtigt und auch nicht in der Nähe von brennbaren Sachen liegen lassen. Wer lange Haare hat, muss sich die Haare zusammenbinden. Löten ist nicht schwierig und man kann tolle Ideen umsetzen.

Vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, nächstes Jahr mal selbst zu einer Veranstaltung der Kinder-Uni zu kommen!

Autorin: Lena Schindler